Mobiles Internet

Wer Auf dem Weg zur Arbeit noch einmal schnell die Mails checken oder den Tag mit entspannter Musik einläuten lassen? Heute schon lange keine Utopie mehr. Mit Surfstick, Karte oder dem Handy kann man bequem von unterwegs im World Wide Web surfen. Bereits rund 16 Millionen Deutsche sind laut einer Studie der European Interactive Advertising Association im mobilen Internet unterwegs.

Durch die stetig sinkenden Preise gewinnt das Surfen von unterwegs immer mehr an Attraktivität. Anbieter fechten einen erbitterten Kampf  um Preise und Kunden aus, von denen Letztere  nur profitieren können – wenn sie denn den Überblick im dicht bewachsenen Tarifdschungel nicht verlieren. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, hat Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins Surfsticks- und -Karten, sowie Handys getestet.

Mobiles Internet wird immer günstiger

Durchweg gute Noten haben die USB-Surfsticks bekommen, die durch ihre einfache Handhabung ein angenehmes Surfen ermöglichen. So ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Unternehmen, wie die Telekom und O2, mit Discount-Tarifen und Spar-Paketen um die Gunst der Kunden werben. „Es reicht aber nicht, nur die Preise zu vergleichen“, sagt Michael Wolf, der für Stiftung Warentest in einige Surfsticks untersucht hat. Denn neben den Tarifen seien auch die Qualität und der Ausbau der UMTS-Netze entscheidend. Während bei T-Mobile, Vodafone und – in den größeren Städten – auch O2 der Netzausbau schon weit vorangeschritten ist, hinke E-Plus noch ein wenig hinterher, erklärt Wolf.

Für den Verbraucher stehen unterschiedliche Tarife zur Auswahl, zwischen denen er entscheiden kann. Für den Wenigsurfer wäre ein sogenannter Volumentarif geeignet, während sich Nutzer, die ständig im Internet unterwegs sind, für eine Flatrate entscheiden sollten. Um den passenden Tarif für sein Surfverhalten zu finden, sollte der Nutzer seinen Datenverbrauch abschätzen können. „Die meisten Surfsticks haben heute einen eingebauten Datenzähler“, erklärt Rafaela Möhl vom Verbraucherportal teltarif.de. „Um ein brauchbares Ergebnis zu erhalten, sollte der Test über mehrere Wochen gehen.“

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